Reiterfestival Sartiglia

Bildgeschichte


Ein anderes Zeitalter, eine andere Ära, eine längst vergangene Kultur, dies alles wird bei der Sartiglia wieder lebendig. Dieses berühmte Reiterfest auf Sardinien geht in einen Ursprüngen auf die Zeit der habsburgischen Regentschaft der Insel unter Karl V. im 16. Jahrhundert zurück. Für einen ganzen Tag wird ein ausgewählter Reiter zum Gott. Eine Maske verfremdet sein Gesicht und er darf den ganzen Tag seinen Fuß nicht auf den Boden setzen. Man vereinte früher heidnische Naturbräuche mit christlichen Festen und tat damit allen Seiten genüge. Die alte Reitkunst des Ringstechen und viele andere Bräuche rund um das Pferd füllen den Tag, der monatelang vorbereitet wird. Die Frauen nähen bunte Kokarden aus meterlangen Seidenbänder und schmücken die Pferde damit. Sie gelten als Glückszeichen und werden nach den Festtagen an die Kinder verteilt. Es dürfen nur die mittelalterlichen Zünfte und ihre Reiter an den Feierlichkeiten teilnehmen. Und je nach den Farben eines Zunftwappens, werden auch die Bänder ausgewählt und die Kleidung der Reiter und Reiterinnen.


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